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Das Kind (Conz) (Andere Gedichte)

Das Kind.

Alles betastet die Hand des Kleinen; glaubig und furchtlos
     Streckt er den tappenden Arm dahin und dorthin hinaus.
Wasser und Flamme, Sprödes und Weiches möchte der zarte
     Finger versuchen, so wie, Leben, dein Muthwill’ ihn treibt.

An den Gestalten des Seyns übt seine lüsternen Kräfte

     So der Knab’ und in ihm reifet der Glaub’ an die Welt.
Seliges Kind! Noch erzieht die Natur dich spielend, und spielend
     Folgst du, gegängelt von ihr, ihrem gefälligen Zug.

[114]

?Sicher vertraust du dich ihr, o lern’ ihr dann auch vertrauen,

     Wann ihr lehrendes Wort einst an dein Inneres spricht.

Daß den Menschen in dir nicht künftig die Menschen verderben,
     Leite die Treue dich stets mit der verborgenen Hand.

Conz.

Eingetragen am 08.11.2011 09:33:10 von 2rhyme
Autor: Karl Philipp Conz
Quelle: de.wikisource.org
Weitere Informationen unter: http://de.wikisource.org



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