Mondlicht (Andere Gedichte)
Mondlicht Wie liegt in Mondenlichte Begraben nun die Welt; Wie selig ist der Friede, Der sie umfangen hält!
Die Winde müssen schweigen, So sanft ist dieser Schein; Sie säuseln nur und weben, Und schlafen endlich ein. Nun öffnen sich die Blumen,
Die Kelche strömen Duft; Und kennest du den Vogel Der aus den Büschen ruft? Wie bin ich solchen Friedens Seit lange nicht gewohnt!
Sei du in meinem Leben Der liebevolle Mond.
Eingetragen am 08.11.2011 09:34:30 von 2rhyme
Autor: Theodor Storm
Quelle: de.wikisource.org
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