Zu zweit (Andere Gedichte)
ZU ZWEIT Frau Urschel teilte Freud und Leid Mit ihrer lieben Kuh, Sie lebten in Herzeinigkeit Ganz wie auf Du und Du.
Wie war der Winter doch so lang, Wie knapp ward da das Heu, Frau Urschel rief und seufzte bang: O komm, du schöner Mai! Komm schnell und lindre unsre Not,
Der du die Krippe füllst; Wenn ich und meine Kuh erst tot, Dann komme, wann du willst.
Eingetragen am 08.11.2011 09:35:43 von 2rhyme
Autor: Wilhelm Busch
Quelle: de.wikisource.org
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