Gewitternahen (Andere Gedichte)
Gewitternahen. Bleischwer drückt die Nacht auf mich, Wolken jagen rasch vorüber, Trübe schon und immer trüber Hüllt der Mond in Nebel sich.
In den Zweigen ächzt der Wind Und es rauschen scheu die Blätter, Bald vom dumpfen nahen Wetter Ausgelöscht die Sterne sind. Unkenruf im nahen See
Und im Gras ein leis’ Geflüster; Öde starrt der Himmel, düster – Weint er stumm – ob unserm Weh?
Eingetragen am 08.11.2011 09:34:00 von 2rhyme
Autor: Ada Christen
Quelle: de.wikisource.org
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