Üoesie im Wind (Andere Gedichte)
Poesie im Wind
Es liegt eine Poesie im Wind! Eine frische, kühle Brise weht säuselnd übers weite Land, weht raschelnd über Wald und Wiese, weht kräuselnd über Meer und Strand, malt Wattewolken wie ein Kind.
Fröhlich flattern bunte Fahnen, grüßen in die weite Welt, wehen stolz im Winde, knattern wies dem Wind gefällt, der bläst ganz geschwinde durch ihre bunten Bahnen.
Die Melodie scheint mir bekannt, die im Windesbrausen klingt, obwohl kein einzges Wort an meine Ohren dringt. Schon weht der Wind es fort, das Lied, das eben mich gebannt.
Der Wind hat alles fort geweht: Musik und Worte, Kinderlachen. Ich steh’ allein in seinem Wehen, schau hinauf zu bunten Drachen, die sich flink im Winde drehen, bis der Tag im Abendwind zu Ende geht.
Es liegt eine Poesie im Wind, in seinem Säuseln, Brausen, Heulen, in seiner Sanftheit und im starken Sturm, mal klingt’s, als schlüge er mit Keulen wütend gegen Haus und Turm, mal ist er nur ein Lüftchen, lau und lind.
Eingetragen am 10.11.2011 20:50:39 von Federstilzchen
Autor: Jens Wohlkopf
Quelle: Eigenes Gedicht
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