Herbstes Wiederkehr (Andere Gedichte)
Herbstes Wiederkehr ( von Jens Wohlkopf )
Wie schön es ist, den Herbst wiederzuseh’ n. Ein leiser Wind Gras und Büsche bewegt und den Wasserspiegel in kleine Kräusel legt. Ich kann am Himmel Wolkenschäfchen grasen seh’ n.
Ich wollte, die Zeit bliebe für mich ganz einfach steh’ n. Die Bäume am anderen Ufer scheinen unbewegt. Die Boote sind über Winter auf’ s Trockene gelegt. Die Windräder zeitlos, endlos weiter ihre Kreise dreh’ n.
Die Erde ist vom ersten Herbstregen noch feucht und kühl. Trotz Sonne und Regen färben sich die Blätter braun. Haben die sich färbenden Pflanzen im Herbst Sterbensgefühl?
Die Zugvögel werden bald Afrikas Schönheit erschau’ n, sie schwärmen in den warmen Süden durchs Wolkengewühl Leben erhoffend in Millionen Jahren altem Urvertraun.
Eingetragen am 12.11.2011 10:49:40 von Federstilzchen
Autor: Jens Wohlkopf
Quelle: Eigenes Gedicht
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