Die Zerstörung (Andere Gedichte)
Der dämon ohne lass mich rings berennt Wie eine luft ungreifbar mich umhüllend. Ich schlürfe ihn · ich fühle wie er brennt Mit einem ewigen schuldigen wunsch mich füllend.
Mit meinem grossen drang zur kunst bekannt Gebraucht er manchmal buhlerische ränke. In die verführendste gestalt gebannt Gewöhnt er mich an die verruchten tränke. So leitet er mich fern von gottes blick
Gebrochen keuchend unter dem geschick Fort durch des grames wüste weite länder Und wirft in meine augen hohl und irr Der offnen wunden fleckige gewänder Und der zerstörung blutiges geschirr.
Eingetragen am 08.11.2011 09:33:44 von 2rhyme
Autor: Charles Baudelaire
Quelle: de.wikisource.org
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