Eulalie (Andere Gedichte)
Eulalie. Ich lebte allein In Kummer und Pein Und krank an Seele und Leib, Da ward die liebliche Eulalie
Mein sanftes, lächelndes Weib, Da ward die blondhaarige Eulalie Mein junges, erröthendes Weib. Ha, weniger hell Ist der silberne Quell
Als die Augen der lieben Dirn’, Und kein Wölkchen der Höhn Ist so duftig und schön Als die Löckchen auf Eulalie’s Stirn’ – Wär’s beglänzt vom Mond,
Oder wär’ es besonnt – Als die Löckchen auf Eulalies Stirn. Nun bin ich befreit Von allem Leid, Da sie mein ist mit Seel’ und Leib.
Tagaus, tagein lacht Sonnenschein, Seit Eulalie mein junges Weib, Tagaus, tagein lacht Sonnenschein Auf mein junges, liebliches Weib.
Eingetragen am 08.11.2011 09:33:54 von 2rhyme
Autor: Edgar Allan Poe
Quelle: de.wikisource.org
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