Wortendungen (Tipp):

Nach mehreren Endungen suchen

Um nach der Endung "ichten" und "ieben" gleichzeitig zu suchen,
die Endungen mit einem Leerzeichen trennen:
ichten ieben

Eine Endung auschliessen

Um nach der Endung "ichten" zu suchen; "lichten" aber auszu-
schliessen, bei der auszuschliessenden Endung ein Minus vorstellen:
ichten -lichten
select
LinkButton
 
Endung/Begriff:
select
LinkButton

 

William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CXXXVIII (Andere Gedichte)

Wenn Liebchen schwört, daß sie der Wahrheit treu,
Dann glaub’ ich’s ihr, wenn auch ich weiß, sie lügt,
Damit sie wähnt, daß Jüngling ich noch sei,
Mir unbewußt, wie falsche Welt betrügt.

So, thöricht denkend, daß sie jung mich hält,

Wenn auch sie weiß, mein Jugendlenz sei hin,
Glaub’ gern ich, was die falsche Zung’ erzählt;
Entstellt von Beiden wird des Wahren Sinn.
Warum doch sagt sie nicht, daß sie nicht treu?

Was sag’ ich nicht, wie hoch ich sei in Jahren?

Der Liebe Lust ist leider Heuchelei,
Und alte Lieb’ muß sich vor Rechnen wahren.
    Drum lügt sie mir, darum will ich ihr lügen,
    Um unsre Fehler schmeichelnd zu betrügen.



Eingetragen am 08.11.2011 09:35:35 von 2rhyme
Autor: William Shakespeare
Quelle: de.wikisource.org
Weitere Informationen unter: http://de.wikisource.org



Bitte anmelden oder registrieren


Forgot Password?