Wir standen an der Straßeneck (Andere Gedichte)
Wir standen an der Straßeneck Wohl über eine Stunde; Wir sprachen voller Zärtlichkeit Von unsrem Seelenbunde.
Wir sagten uns viel hundertmahl Daß wir einander lieben; Wir standen an der Straßeneck, Und sind da stehn geblieben. Die Göttin der Gelegenheit,
Wie’n Zöfchen, flink und heiter, Kam sie vorbey und sah uns stehn, Und lachend ging sie weiter.
Eingetragen am 08.11.2011 09:35:39 von 2rhyme
Autor: Heinrich Heine
Quelle: de.wikisource.org
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