Winter (Andere Gedichte)
Winter Weisheit rieselt unter dem Toupeè, drunter nagt der Zahn der Zeit, alle Glieder tun jetzt weh, Depression zieht ein zur Winterszeit! Wo die Glühweinwellen schwappen an des Glases Rand, Wo sich Freund zu Freund gesellen, da ist des Weingeists Vaterland. Draußen fallen leise weiße Flocken auf ein schwarzes Hundefell, von ferne hört man schon die Glocken und vom Hof das Hundsgebell. Drinnen ist es warm und trocken, Wärme zieht durch alle Glieder, am Ofen hängen jetzt die nassen Socken, der Mensch lässt sich zum Punsche nieder. Da soll uns das Wetter nicht verdrießen, wenn mollig warm Stube sind und Zimmer, da können wir den Winter wohl genießen, es stören Schnee und Sturm uns nimmer. J.W. 2013
Eingetragen am 20.01.2013 19:16:06 von Federstilzchen
Autor: Jens Wohlkopf
Quelle: Eigenes Gedicht
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