Es treibt mich hin, es treibt mich her! (Andere Gedichte)
Es treibt mich hin, es treibt mich her! Nach wenigen Stunden dann soll ich sie schauen, Sie selber die Schönste der schönen Jungfrauen; Du treues Herz, was pochst du so schwer!
Die Stunden sind aber ein faules Volk! Schleppen sich behaglich träge, Schleichen gähnend ihre Wege; Tummle dich, du faules Volk! Tobende Eile mich treibend erfaß’t!
Aber wohl niemals liebten die Horen; Heimlich im grausamen Bunde verschworen, Spotten sie tückisch der Liebenden Hast.
Eingetragen am 08.11.2011 09:33:54 von 2rhyme
Autor: Heinrich Heine
Quelle: de.wikisource.org
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