Advent (Es treibt der Wind im Winterwalde) (Andere Gedichte)
ADVENT Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt, und manche Tanne ahnt, wie balde sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin – bereit, und wehrt dem Wind und wächst entgegen der einen Nacht der Herrlichkeit.
Eingetragen am 08.11.2011 09:32:57 von 2rhyme
Autor: Rainer Maria Rilke
Quelle: de.wikisource.org
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