Stille Winterstraße (Andere Gedichte)
STILLE WINTERSTRASSE Es heben sich vernebelt braun Die Berge aus dem klaren Weiß, Und aus dem Weiß ragt braun ein Zaun, Steht eine Stange wie ein Steiß.
Ein Rabe fliegt, so schwarz und scharf, Wie ihn kein Maler malen darf, Wenn er’s nicht etwa kann. Ich stapse einsam durch den Schnee. Vielleicht steht links im Busch ein Reh
Und denkt: Dort geht ein Mann.
Eingetragen am 08.11.2011 09:35:06 von 2rhyme
Autor: Joachim Ringelnatz
Quelle: de.wikisource.org
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