Verlobung (Andere Gedichte)
Verlobung. Es paßt uns nicht die alte Leier In uns’ren jungen Liebesrausch, Wir denken und wir fühlen freier, Und wollen’s auch beim Ringetausch;
Der Treue Pfand, zu dieser Stunde Empfang’s in perlend-goldnem Wein Und laß den Ring auf Bechers Grunde Dir Sinnbild meines Lebens sein. Laß übersprudeln mich, und freue
Der Kraft Dich, die da schäumt und gährt, Denn innen, wie dies Bild der Treue, Lebt meine Liebe unversehrt.
Eingetragen am 08.11.2011 09:35:20 von 2rhyme
Autor: Theodor Fontane
Quelle: de.wikisource.org
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