Ja freilich, du bist mein Ideal (Andere Gedichte)
Ja freilich du bist mein Ideal, Hab’s dir ja oft bekräftigt Mit Küssen und Eiden sonder Zahl; Doch heute bin ich beschäftigt.
Komm’ morgen zwischen zwey und drey, Dann sollen neue Flammen Bewähren meine Schwärmerey; Wir essen nachher zusammen. Wenn ich Billete bekommen kann
Bin ich sogar kapabel, Dich in die Oper zu führen alsdann; Man giebt Robert-le-Diable.
Es ist ein großes Zauberstück Voll Teufelslust und Liebe;
Von Meyerbeer ist die Musik, Der schlechte Text von Scribe.
Eingetragen am 08.11.2011 09:34:08 von 2rhyme
Autor: Heinrich Heine
Quelle: de.wikisource.org
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