Die Wirtschafterin (Andere Gedichte)
Die Wirtschafterin. Drei Wochen hinter Pfingsten, da traf ich einen Mann, der nahm mich ohne den geringsten Einwand als Wirtschafterin an.
Ich hab’ ihm die Suppe versalzen und auch die Sommerzeit, er nannte mich süße Puppe und strich mir ums Unterkleid. Ich hab’ ihm silberne Löffel gestohlen
und auch Bargeld nebenbei. Ich heizte ihm statt mit Kohlen mit leeren Versprechungen ein. Ich habe ihn angesch... so kurz wie lang, so hoch wie breit.
Er hat mich hinausgeschmissen; es war eine wundervolle Zeit.
Eingetragen am 08.11.2011 09:33:44 von 2rhyme
Autor: Klabund
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