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William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett LVII (Andere Gedichte)

Dein Sklave bin ich, sollt’ ich Andres streben,
Als willig stets vollziehen dein Begehr?
Kostbare Zeit nicht hab’ ich zu vergeben,
Noch Dienste, da allein ich dir gehör’!

Nicht darf ich schmäh’n die langen Marterstunden,

Die ich, mein Herr, so oft für dich durchwacht,
Dein Fortsein hab’ ich wen’ger schwer empfunden,
Hast Abschiedsgruß dem Diener du gebracht.
Nicht forschen will ich mit des Neides Frage,

Wo du verweilest, und was dein Beginn?

Wie’s Sklaven ziemet, richt’ ich ohne Klage,
Auf das, was du beglückest, meinen Sinn;
    So thöricht treu kann meine Liebe seh’n
    Kein Fehl an dir, mag auch was will gescheh’n.



Eingetragen am 08.11.2011 09:35:36 von 2rhyme
Autor: William Shakespeare
Quelle: de.wikisource.org
Weitere Informationen unter: http://de.wikisource.org



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