Der Tod der Armen (Andere Gedichte)
Es ist der Tod der tröstet und belebt · In dem wir einzig ziel und hoffen sehn · Er giebt den trank der uns berauscht erhebt Und mut bis zu dem abend hinzugehn.
Er ist beim schnee beim sturm beim regenpralle Am düstren himmelsrand ein dämmertag · Er ist die weitberühmte gästehalle Wo jeder sitzen speisen trinken mag. Er ist der engel mit magnetnem finger ·
Der wonneträume und des schlafes bringer · Damit er armer menschen lager glätte. Er ist der götter ruhm das kornverlies Des bettlers schatz und alte heimatstätte Das thor zum unbekannten paradies.
Eingetragen am 08.11.2011 09:33:23 von 2rhyme
Autor: Charles Baudelaire
Quelle: de.wikisource.org
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