Mit einem gemahlten Band (1827) (Andere Gedichte)
Mit einem gemahlten Band. Kleine Blumen, kleine Blätter Streuen mir mit leichter Hand Gute junge Frühlings-Götter Tändelnd auf ein luftig Band.
Zephyr, nimm’s auf deine Flügel, Schling’s um meiner Liebsten Kleid; Und so tritt sie vor den Spiegel All in ihrer Munterkeit. Sieht mit Rosen sich umgeben,
Selbst wie eine Rose jung. Einen Blick, geliebtes Leben! Und ich bin belohnt genung. Fühle, was dieß Herz empfindet, Reiche frei mir deine Hand,
Und das Band, das uns verbindet, Sey kein schwaches Rosenband!
Eingetragen am 08.11.2011 09:34:29 von 2rhyme
Autor: Johann Wolfgang von Goethe
Quelle: de.wikisource.org
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