Du liegst mir so gern im Arme (Andere Gedichte)
IV. Du liegst mir so gern im Arme, Du liegst mir am Herzen so gern! Ich bin dein ganzer Himmel, Du bist mein liebster Stern.
Tief unter uns da wimmelt Das närrische Menschengeschlecht; Sie schreyen und wüthen und schelten, Und haben alle Recht. Sie klingeln mit ihren Kappen
Und zanken ohne Grund; Mit ihren Kolben schlagen Sie sich die Köpfe wund.
Wie glücklich sind wir beide, Daß wir von ihnen so fern –
Du birgst in deinem Himmel Das Haupt, mein liebster Stern!
Eingetragen am 08.11.2011 09:33:45 von 2rhyme
Autor: Heinrich Heine
Quelle: de.wikisource.org
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