Wie ich im Dom der Nacht Gebete summe (Andere Gedichte)
XXV Wie ich im dom der nacht gebete summe: Gefäss der traurigkeit und grosse stumme! So flehe ich zu dir · ob du auch fliehst Und · meiner nächte schmuck · vorüberziehst
Um höhnisch noch den abstand auszuweiten · Den weg zu blauen unermesslichkeiten. Ich rücke vor berenne und bestürme. So stürzt auf einen leichnam das gewürme .. Und gar · o grausam unversöhnlich tier!
In deiner kälte bist du teuer mir.
Eingetragen am 08.11.2011 09:35:30 von 2rhyme
Autor: Charles Baudelaire
Quelle: de.wikisource.org
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