Die Haide (Andere Gedichte)
DIE HAIDE Wenn still das verheißende Haiderot Hergeistert über die Haide, Wenn die Haide liegt so leichentot, So weit du nur schauest, die Haide,
Wenn der Haidemond mit bleichem Schein Umzittert den heidnischen Haidestein, Und der heisere Haidewind wimmert darein Auf der Haide, der Haide, der Haide, Der Haide, der heiligen Haide:
Dann ist die unheimliche Haidezeit, Schleich’ leis da über die Haide, Und horch’ auf des Haidewinds Heimlichkeit, Auf den Haidehauch auf der Haide! Das Haidegeheimnis, es wird dir kund
Aus dem Haidegras und dem Haidegrund Wie dem Haideschaf und dem Haidehund Auf der Haide, der Haide, der Haide, Der Haide, der heiligen Haide. nach Hermann Allmers
Eingetragen am 08.11.2011 09:33:32 von 2rhyme
Autor: Hanns von Gumppenberg
Quelle: de.wikisource.org
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