Augenraub (Andere Gedichte)
AUGENRAUB Hoch ruht die Bergeshalde, Darunter ruht der Wind, Die Zweige hangen herunter, Darunter ruht ein Kind.
Sie sitzt im Thymiane, Sie sitzt in lauter Duft, Sie sitzt im Fliegenschwarme Und schaut nur in die Luft. Die Lerchen lachen von ferne –
Wer hätt’ es nur geglaubt? Sie hat die grünen Augen Der Waldesfee geraubt. nach Theodor Storm
Eingetragen am 08.11.2011 09:33:02 von 2rhyme
Autor: Hanns von Gumppenberg
Quelle: de.wikisource.org
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