Der Herr von Ueberall (Andere Gedichte)
Der Herr von Ueberall. Du bist der Herr von Ueberall, Wo Lichterglanz zu schauen, Bei jedem Fest, auf jedem Ball, Im Hause schöner Frauen.
Das ist der Titel, reich an Hohn, Den mir die Leute schenken; Doch Menschenkenner dürften schon Gerechter mein gedenken. Du bist der Herr von Nirgendrast,
So müssten sie wohl sagen Zu mir, dem ruhelosen Gast, Dem’s nirgends will behagen; Der ewig zwischen Jagd und Flucht Im Sonnenschein des Lebens
Nach einer einz’gen Freude sucht – Und immerfort vergebens! S. Fritz.
Eingetragen am 08.11.2011 09:33:15 von 2rhyme
Autor: Friedrich Singer
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