Nachts (Klabund) (Andere Gedichte)
Nachts. Ich bin erwacht in weißer Nacht, der weiße Mond, der weiße Schnee,
und habe sacht an dich gedacht, du Höllenkind, du Himmelsfee. In welchem Traum,
in welchem Raum, schwebst du wohl jetzt, du Herzliche, und führst im Zaum am Erdensaum
die Seele, ach, die schmerzliche –?
Eingetragen am 08.11.2011 09:34:36 von 2rhyme
Autor: Klabund
Quelle: de.wikisource.org
Weitere Informationen unter: http://de.wikisource.org
|